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Freitag, 19. Juli 2019

Nummer DCXXVII (627)

Ein Klardenkender Kardinal

Nummer DCXXVII (627)



Dank Gottes Liebe ist das Abendland einst gross geworden
Verschmäht es diese Liebe, schickt ihm Gott Migrantenhorden!
In einem kürzlich erschienen, aus der Feder eines römischen Kardinals stammenden Buch oder Interview findet man eine von ungewöhnlichem Menschenverstand zeugende Stellungnahme zu den Einwanderungswellen, welche die einst grossen abendländischen Nationen schon seit Jahrzehnten zu überfluten drohen. Doch Kardinal Sarah ist kein „Rassist“ – er stammt aus Schwarzafrika. Wenn die Europäer Gottes Geschenke an Europa nur so schätzen würden, wie er es tut! Doch wer in Europa will noch Gott? „Da liegt der Haken,“ wie Hamlet sagt.
Ich empfinde Fassungslosigkeit darüber, dass all diese Menschen im Meer sterben, über den Menschenhandel, über die Mafia-Netzwerke, über die organisierte Sklaverei. Diese Leute verlassen ihre Heimat ohne Papiere, ohne Zukunftsaussichten, ohne Familie. Denken sie etwa, sie würden hier das Paradies auf Erden vorfinden? Es liegt nicht im Westen! Wenn diese Menschen der Hilfe bedürfen, dann leistet man diese sehr viel zweckmässiger in ihren Heimatländern, in ihren eigenen Dörfern, unter Angehörigen ihrer eigenen Rasse. Für das wirtschaftliche Ungleichgewicht und die menschlichen Dramen gibt es keine Rechtfertigung. Man kann nicht Migranten aus aller Welt willkommen heissen. Sie willkommen zu heissen, bedeutet schliesslich nicht nur, diese Menschen in sein eigenes Land zu lassen, sondern auch, ihnen Arbeit zu geben. Könnt ihr das? Nein. Es bedeutet, ihnen eine anständige Wohnung zu geben. Könnt ihr das? Nein. Sie in unzulänglichen Unterkünften zusammenzupferchen, ohne Würde, ohne Arbeit, ist nicht das, was ich unter”willkommen heissen” verstehe. Es gleicht viel mehr einem Unternehmen der Mafia! Die Kirche darf sich nicht an einem Menschenhandel beteiligen, der fatale Ähnlichkeit mit einer neuen Form der Sklaverei aufweist.
Ebenso skandalös finde ich es, das Wort Gottes zur Rechtfertigung all dessen zu gebrauchen. Gott will nicht, dass die Menschen migrieren. Das Christuskind floh wegen Herodes nicht für immer nach Ägypten, sondern kehrte nachher nach Hause zurück. Gott brachte Sein Volk stets nach Israel zurück, wenn in seinem eigenen Lande eine Hungersnot herrschte oder es in fremder Gefangenschaft schmachtete. Ein Land ist ein grosser Schatz; es ist der Ort, wo wir geboren sind, wo unsere Ahnen begraben liegen. Wenn man jemanden willkommen heisst, bedeutet dies, ihm ein besseres Leben zu schenken, nicht ihn in ein überfülltes Migrantenlager einzuweisen. Wenn jemand ernährt wird, ohne hierfür irgendeine Arbeit leisten zu können, stellt das eine Verletzung seiner Würde dar.
Und was für eine Kultur vermögt ihr ihnen anzubieten? Seid ihr dazu fähig, eure christliche Kultur und eure christlichen Wurzeln mit ihnen zu teilen? Ich fürchte, das durch diese Migrationswellen heraufbeschworene Bevölkerungsungleichgewicht wird dazu führen, dass ihr eure Identität mitsamt all dem verlieren werdet, was euch zu dem macht, was ihr seid. Europa besitzt eine besondere Mission, die ihm von Gott aufgetragen wurde. Ihr Europäer habt uns das Evangelium gelehrt und die Werte der Familie, der persönlichen Würde und der Freiheit. Wenn ihr eure Identität aufgebt, wenn ihr es zulasst, dass ihr von Menschen überflutet werdet, die eure Kultur nicht teilen, dann laufen eure christlichen Werte und eure christliche Identität Gefahr, zu verschwinden. Ähnliches geschah, als das alte Rom von Barbaren überrannt wurde. Ihr müsst euch die Frage stellen: Sind die heutigen Migrationswellen denn keine neue Form der Sklaverei, die organisiert wird, um billige Arbeitskräfte zu bekommen? All diese Leute, die hierher kommen, lockt der Traum von einem besseren Leben an. Was für eine Lüge! Welch bodenloser Zynismus! Papst Benedikt XVI. war in Bezug auf all diese Fragen besonders klarsichtig und prophetisch. [ . . . ]
Ihr Europäer seid vom Christentum geprägt; alles in Europa ist christlich. Warum sollte man das leugnen? Kein Muslim verleugnet seine Identität. Wenn ihr nicht dorthin zurückkehrt, wo ihr herkommt, werdet ihr verschwinden. Und wenn Europa verschwindet, wird das zu furchtbaren Umwälzungen führen: Das Christentum würde dann Gefahr laufen, von der Erdoberfläche zu verschwinden. Ihr seht, wie ihr vom Islam überrannt werdet: Die Muslime gedenken die Weltherrschaft zu erobern, und sie besitzen die finanziellen Möglichkeiten, ihr Ziel zu erreichen. Dennoch wird ihnen der Sieg verwehrt bleiben, weil der Herrgott bis zum Ende der Welt mit uns ist. Doch dürft ihr nicht leugnen, wer ihr seid: Jene Immigranten, die ihr in eure Länder lasst, müssen sich in eure Kultur integrieren, immer vorausgesetzt, dass ihr überhaupt noch eine Kultur besitzt. In euren atheistischen Materialismus werdet ihr sie nicht integrieren. Sie wollen damit nichts zu tun haben.
Kyrie eleison.

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